Demokratie in der Krise – Populismus und Radikalismus als Herausforderung für die Demokratie

60 Jahre nach den Römischen Verträgen leben wir in einer toleranten und pluralistischen Gesellschaft. Diese ist in den einzelnen Mitgliedsstaaten unterschiedlich ausgeprägt. Populismus, Fremdenfeindlichkeit, Vorurteile und teilweise offener Rassismus sind leider allgegenwärtig. Auch der globale Blick zeigt, dass die Welt keineswegs tolerant ist. Die freiheitlich-demokratische Grundordnung gehört in Europa zu den errungenen Werten. Sie wird durch Schüren von Ängsten, Fundamentalismen und populistischen Strömungen in Frage gestellt und untergraben. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern aus Athen (Griechenland), Pleven (Bulgarien) und Timisoara (Rumänien) werden wir in einer zweijährige Städtepartnerschaft bei verschiedenen Veranstaltungen und internationalen Konferenzen über die Herausforderungen der Demokratie und über Antworten darauf diskutieren. Die erste Konferenz findet am 10. und 11. April 2018 in Lüneburg statt.